Wiesenpflanzen und Wildkräuter für Meerschweinchen: Alles, was du wissen musst


Von Galaxia GmbH
2 Min. Lesezeit

Wiesenpflanzen und Wildkräuter für Meerschweinchen: Alles, was du wissen musst

Beobachtest du auch so gerne deine Meerschweinchen, wie sie genüsslich Heu oder frisches Grün mümmeln? Deine Fellnasen lieben ihr Frischfutter: Neben Heu, das deinen Tieren immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen sollte, macht Frischfutter den größten Teil der gesunden Meerschweinchenernährung aus.

Auch unsere heimischen Wiesen haben viele Wiesenpflanzen und Wildkräuter für
Meerschweinchen zu bieten, die du ihnen bedenkenlos pflücken und füttern kannst – das bringt bunte Abwechslung in den Speiseplan deiner Lieblinge.

Besonders die Frühlings- und Sommermonate bieten sich zum Pflücken an: Jetzt erstrahlen die Wiesen in sattem Grün und bunten Farben, um Wildbienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten anzulocken. Hier findest du auch für deine Meerschweinchen ein richtiges Büfett – vielleicht sogar in deinem eigenen Garten.

Wildkräuter für Meerschweinchen pflücken – darauf solltest du achten

Achte bitte darauf, auf möglichst naturnahen Wiesen zu ernten – nicht an Straßen oder an Wegrändern, um eine starke Verschmutzung der Pflanzen zu vermeiden.

Wasche das gesammelte Futter anschließend gründlich und verfüttere es möglichst frisch an deine Fellnasen.

Diese Wiesenpflanzen dürfen deine Meerschweinchen fressen

Nachfolgend geben wir dir einen Überblick über gängige Wiesenpflanzen und Wildkräuter, die deinen Meerschweinchen besonders gut schmecken:

  • Löwenzahn: Löwenzahn – auch als Pusteblume bekannt – zählt zu unseren heimischen Wildkräutern und ist in der Naturheilkunde als verdauungsfördernde,
    stoffwechselanregende und harntreibende Pflanze bekannt. Löwenzahn steckt voller gesunder Vitamine und Mineralstoffe – unter anderem ist er reich an Provitamin A, Vitamin C, Kalium, Magnesium und Phosphor. Verwendet werden können alle Pflanzenteile: Blätter, die gelben Blüten oder geschlossene Knospen sowie die Wurzeln.

  • Gänseblümchen: Auch Gänseblümchen zählen zu den Wildkräutern und verschönern nahezu jede Wiese über mehrere Monate hinweg. Die kleinen Gewächse punkten mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen – darunter Vitamin C, Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium. Ergänzt werden diese noch um sekundäre Pflanzenstoffe, Flavonoide und Gerbstoffe. Blätter, Blüten und auch Knospen sind essbar – verwende am besten junge Blätter, da diese etwas milder im Geschmack sind.
  • Breitwegerich: Diese eher unscheinbare Pflanze wächst nahezu überall: auf Wiesen, Weiden oder Wanderwegen. Die kurzen, breiten Blätter des Breitwegerichs liegen eng am Boden an und machen ihn dadurch besonders unempfindlich. Breitwegerich wird als Heilpflanze bei Entzündungen eingesetzt und ist reich an Schleimstoffen, Allantoin, Kieselsäure sowie Vitaminen und Mineralstoffen – beispielsweise Vitamin C, Calcium, Kalium und Zink. Die frischen, jungen Blätter sind ein sehr beliebtes Futter und schmecken deinen Meerschweinchen sehr gut.

  • Spitzwegerich: Die Inhaltsstoffe des Spitzwegerichs sind nahezu identisch mit denen des Breitwegerichs. Einzig seine Wuchsform ist unterschiedlich: Seine spitz zulaufenden Blätter wachsen in Richtung der Sonne und liegen nicht am Boden an.

  • Klee: Das nährstoffreiche Futterkraut ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, Proteinen und Mineralstoffen, wie Calcium, Magnesium und Phosphor. Die Pflanze hat entzündungshemmende, harntreibende und krampflösende Eigenschaften. Sowohl die Blätter als auch die Blüten schmecken deinen Meerschweinchen hervorragend.

  • Brennnessel: Junge Brennnesseln sind meistens noch nicht so schmerzhaft – ältere Pflanzen können allerdings sehr unangenehm zu unserer Haut sein. Um sie zu ernten, solltest du unbedingt Handschuhe tragen – aber es lohnt sich. Diese eiweißreiche Pflanze steckt voller gesunder Vitamine und Mineralien – darunter Calcium, Eisen, Kalium und Silicium.

Unsere heimischen Wiesen bieten also jede Menge Auswahl an gesundem Frischfutter für deine Meerschweinchen – und das nahezu ganzjährig.